Bettnässergeschichte

Ein Erfahrungsbericht von Eltern für Eltern

Unser Sohn Jan ist schon von Geburt an ein "Normkind" gewesen. Seine Entwicklung verlief genau so, wie es die Lehrbücher aus Medizin und Pädagogik vorsahen. Bis mitte des achten Lebensjahres war jedenfalls alles so, wie bei jedem anderen Schulkind auch. Und nichts deutete darauf hin, das es Probleme gab. Weder zu Hause, noch in der Schule.

Eines morgens in den Osterferien weckte ich die Schlafmütze und scheuchte ihn aus den Federn. Schlaftrunken wir unser Sohnemann um diese Zeit noch war, ging er wie immer erstmal auf die Toilette. Als ich sein Bett richten wollte, viel mir der dunkle große Fleck auf, der sich beim Bettlaken deutlich abzeichnete. Als ich mit der Hand fühlte, ob das Bett wirklich nass war, war mir dann auch klar, das Jan ins Bett gemacht hatte.

Jan kam inzwischen wieder in sein Kinderzimmer und er meinte sein Schlafanzug wäre ganz nass. Ich schickte ihn dann erstmal duschen und bezog das Bett neu. Zur Sicherheit legte ich noch einen Nässeschutz unter das Bettlaken, damit im Wiederholungsfall nicht die Matratze in Mitleidenschaft gezogen wird. Zu dem Zeitpunkt glaubte ich aber noch an einen einmaligen Unfall. Sowas kann ja mal vorkommen. Vielleicht hatte er schlecht geträumt und unruhig geschlafen.

Nach einer Woche nasses Bett, hatten wir dann ein gemeinsames Gespräch. Doch ohne Ergebnis. Weder ich noch mein Sohn hatten eine Idee, wo das Bettnässen seine Ursache haben könnte. In den nächsten zwei Wochen bin ich dann mit ihm von einem Arzt zum anderen gelaufen - ohne Erfolg. Nach langem hin und her habe ich dann meinen Sohn auch bei einem Kinderpsychologen vorgestellt. Doch auch der konnte uns nicht weiter helfen. Nachdem also alles medizinische abgeklopft war, blieb mir nur noch eine Möglichkeit: Die Schule.

Zuerst dachte ich, das mein Sohn vielleicht durch Mitschüler bedroht würde, und er deshalb nicht darüber sprechen will - aus Angst. Schließlich hört man sowas immer öfter auch in den Medien. Ich habe dann natürlich mit seiner Lehrerin in der Schule gesprochen, doch auch ihr ist wohl nichts aufgefallen. Auch ein Gespräch zu dritt mit Jan und seiner Lehrerin brachte keinerlei Ergebnis.

Bei unserem nächsten Termin bei unserem Kinderarzt meinte dieser dann, das wenn das Bettnässen noch länger dauert, dann sollte Jan wieder Pampers für die Nacht anziehen. Denn durch den Urinabgang im Schlaf und dem dann nassen Bett könne er krank werden. Von einer harmlosen Erkältung bis zur Blasenentzündung ist alles dabei.

Eigentlich wollten wir ihm keine Windeln mehr anziehen. Schließlich war er kein Baby mehr. Und Jan wollte selber auch keine Windeln anziehen. Da er aber ohne Windel sein Bett kaum trocken halten wird, haben wir nach Alternativen zu Windeln gesucht. Wir haben dann Windelpants gefunden. Die sind ähnlich wie die Pampers EasyUp. Nur eben für ältere Kinder. Als Jan ein baby war, haben wir ihn stets mit Pampers gewickelt. Und weil wir damit gute Erfahrungen gemacht hatten, haben wir uns für Pampers Underjams entschieden. Und nach kurzem hin und her, hat er dann statt Unterhosen diese Pampers Underjams angezogen.

Die Vorteile die wir in den Pampers Underjams sahen, sind zum Beispiel die, das er sie alleine ausziehen kann, wenn er eingenässt hat. Er braucht für den "Windelwechsel" keine Hilfe. Das ist auch in sofern gut, weil er mit seinen fast neun Jahren natürlich schon ein gewisses Schamgefühl hatte, das wir als Eltern achteten und ihm seinen Rest an Privatsphäre gelassen haben. Wir haben lediglich gefragt, wie es morgens aussieht. Ob er trocken oder nass war.

Außerdem hat die Windelunterhose natürlich den Effekt, das wir nicht mehr täglich sein Bettzeug waschen mussten. Und Jan brauchte abends keine Angst vor dem Aufwachen am anderen Morgen haben. Denn im schlimmsten Fall war die Pampers voll, aber er sauber und gesund. Und geschimpft haben wir auch nicht. Denn die Pampers war ja dafür da, das er reinmacht.

Tagsüber hat er seine normale Unterwäsche angezogen. Die Pampers Underjams hat er erst kurz vor dem Schlafen gehen alleine angezogen.

Wir haben natürlich einen Kalender geführt, in welchem Jan selbst eine Wolke oder eine Sonne reingemalt hat. Je nachdem ob das Bett trocken war oder nicht. War das Bett sauber, gab es die Sonne, wenn ins Bett gepieselt hatte, dann malte er eine Regenwolke hinein.

Nach etwa zwei Monaten zeigte sich langsam eine Besserung. So war er von Woche zu Woche immer seltener morgens nass. Das Bettnässen wurde deutlich weniger. Und als er eine Woche sauber war, haben wir die Pampers gegen die normale Unterwäsche getauscht.

Insgesamt hat er fast ein dreiviertel Jahr ins Bett genässt und keiner wusste warum. Aber am Ende war er wieder trocken und das ist für uns das Wichtigste gewesen.

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