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Pflegeinformation Wichtige Informationen zu Einwegwindeln Als vor einigen Jahrzehnten die Einwegwindeln Einzug in die deutschen Familien hielten, änderte sich vieles. Vor allem aber, das die Kleinkinder nicht mehr so stark unter Druck gesetzt wurden, das sie möglichst bald “sauber” wurden und sich die Eltern das wickeln und mühsame Windeln waschen ersparen konnten. Dieser überzogene Sauberkeitsdruck führte früher meistens dazu, das viele Kinder im Grundschulalter wieder einzunässen begannen. Jetzt werden Sie fragen: Einwegwindeln? Was kann ich da falsch machen? Wickeln und weg in den Mülleimer - fertig? Ganz so einfach ist es nicht. Es gibt einige wichtige Regeln, die unbedingt beachtet werden müssen! Stuhl gehört nicht in den normalen Hausmüll Hatte das Kind Stuhlgang (also “groß” in die Windel gemacht), so darf die Windel nicht mit dem Kot in den Restmüll. Das Grobe gehört nämlich in die Toilette. Und das aus gutem Grund: Denn der Kot in der Windel ist in der Mülltonne ein guter Nährboden für Viren und Bakterien. Davon abgesehen lockt der Kot Insekten und weitere Tiere wie z.B. Ratten an. Einwegwindeln einrollen Nachdem der Kot im Groben in der Toilette “versenkt” wurde, wird die Windel eingerollt. Gerollt wird von dem Ende ohne Klebestreifen zum Ende mit den Klebestreifen. Das Windelflies ist in der Rolle, d.h. der Urin und der Kot können nicht raus aus der Windel. Anschließend wird das Röllchen mit den Klebestreifen der Windel an den Seiten überschlagen und so verklebt, das an den Rollenenden nichts mehr austreten kann. Jetzt kann die gebrauchte Windel in den Hausmüll. |